Wo ein Wille ist - ist auch ein Weg !
Eine Mutter berichtet ueber Ihre Erfahrung mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes

Hallo Helma,
moechte mich mal wieder bei dir melden. Ich bin die Mutti von den 2 Maedchen, die erst die Sprachheilschule und jetzt die Foerderschule fuer Lernbehinderte besuchen.
Folgenden Bericht kannst du veroeffentlichen. Er ist zwar kurz, aber macht vielleicht Mut.
An einem Donnerstag hatte meine Tochter j. einen Termin beim Arbeitsamt. Als Mutter bin ich mitgegangen. Vorher hatten wir uns schon unterhalten, welchen Beruf j. ergreifen kann. j. ist Schuelerin der 9. klasse einer Foerderschule fuer Lernbehinderte. Damit hat sie sehr geringe Aussichten auf dem heutigen Arbeitsmarkt.
Diese Schueler benoetigen eine spezielle Betreuung durch das Arbeitsamt. Im Vorfeld wurden schon Gespraeche mit den Schuelern gefuehrt. Die Schueler waren mit der Klasse auf dem Arbeitsamt. Auch Test wurden schon durchgefuehrt (geuebt).
Das alles half j. bei ihrem Besuch beim Arbeitsamt. Die Betreuerin war erstaunt, das j. so gut wusste was sie einmal werden moechte. Die Betreuerin nahm sich Zeit fuer uns. Sie stellte Fragen, erklaerte uns noch verschiedene Angebote, antwortete auf unsere Fragen, gab uns Hinweise. Wir legten den weiteren Weg fest. j.hat im Juni oder Juli einen Test zu absolvieren. Da sie die Foerderschule besucht, wie bereits erwaehnt, hatte sie Angst davor. Die Beraterin versuchte sie zu beruhigen. Ich habe mich versucht waehrend des Gespraeches zurueckzuziehen. Faellt mir allerdings nicht leicht, da j. Stotterer ist und ich denke ihr helfen zu muessen. Sie muss aber lernen sich mitzuteilen. Fuer den Notfall war ich ja da.
Ich muss sagen, auch wenn man so viel negatives ueber Arbeitsaemter hoert, wir fuehlten uns richtig wohl und verstanden. Es wurde endlich mal auf unsere Belange eingegangen.
Nun muss j. den Test absolvieren. Danach werden wir sehen wie es weiter geht.
----ende----
Tabata
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Bericht vom: 02.05.2002 von Helma Jung