Verhandlungshergang vom 4.9.2000
Amtsgericht Kassel, Familiengericht
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Nachvolgend werde ich versuchen, den Verhandlungshergang zu schildern :
Die Richterin diktiert wie ueblich zuerst die Namen der Anwesenden in das Diktiergeraet fuer das spaetere Protokoll,
dann wird als erstes dem Arzt das Wort erteilt. Dr. Pigins erklaert, das er von einer Pflegerin von Sandras Webseite erfahren habe,
die ich aufgefordert haette, sich diese Webseite anzusehen. Er waere empoehrt darueber, das er auf diesen Seiten mit Bild abgebildet waere
und das auch sein Name genannt worden waere. Ausserdem waere dort auch noch ein Bild von einem Zimmer abgebildet, was er unmoeglich finde.
Dies waere eine Vermarktung im Bildzeitungsstiel. Ich haette damit gegen das Therapiekonzept der Klinik verstossen.
Am Sonntag (also eine Woche vor der Verhandlung) haette er sich diese Seiten ausdrucken lassen und stelle sie dem Gericht zur Verfuegung.
Diese Aussage erfolgte in mehr als erregter Sprechweise.
Anschliessend kam die Richterin zu Wort:
Die Richterin, gelinde ausgedrueckt nicht minder erregt, erklaert, das alles was sie tue und entscheide stets zum Wohle des Kindes sei
und das hier nichts verschleppt wurde und machte nun mir zum Vorwurf, wie man das Ganze von Sandra denn auf's
Web setzen konnte und dann auch noch mit so vielen Bildern. Das waere nichts weiter als ein reiner Bildband und eine Vermarktung im Bildzeitungsstiel.
Sie wisse, das manchmal etwas auf's Web komme, aber das finde sie unmoeglich und was das fuerchterliche Bild des Klinikzimmers soll.
Ausserdem waere das doch etwas ganz privates, was keinen etwas angehe. Und dann noch die Therapiemoeglichkeiten sich uebers Internet zu
besorgen und das dann auch noch als Liste auf's Web zu setzen, was das solle, alles per e-mail.

Damit sie sich die ausgedruckten Seiten ansehen kann, werden 5 Minuten Pause gemacht, in dehnen wir uns mit dem Gutachten befassen koennen.
Die beiden Anwaelte, Frau Wogan die Verfahrenspflegerin und die anwesende Familienpflegerin erhielten eine Kopie zur Einsicht.
Ich hatte 5 Minuten Zeit, gemeinsam mit der Familienpflegerin das Gutachten zu ueberfliegen. Das Gutachten war so umfangreich, so das
wir nicht einmal die Haelfte davon schafften. Allerdings ist mir dabei aufgefallen, das auch hier wieder unrichtige Angaben enthalten waren,
die aus dem letztjaehrigen Gutachten uebernommen wurden und die bei meinem letzten Gespraech mit Dr. Pigins aus Zeitmangel nicht mehr
besprochen werden konnten, was die Familiengeschichte anging.
Bei erneutem Verhandlungsbeginn wurde die schriftliche Ausfertigung des Gutachtens wieder eingesammelt.

Meine Bemerkung dazu:
Bei der MRT-Untersuchung des Kindes die am 25.8.2000 durchgefuehrt wurde, habe ich mich mit der Pflegerin unterhalten.
Wir haben auch ueber Sandras Webseite gesprochen und wie man bei uns so lebt. Auf ihre Bitte hin, habe ich fuer zukuenftige Urlaubszwecke
eine Zusammenfassung erstellt und ihr auch die Adresse mitgeteilt von Sandras Seite, weil sie Interesse hatte, Sandras weitere Entwicklung
bei eventueller Rueckkehr auf die Philippinen zu verfolgen.Sie bat mich sogar, das ganze doppelt zu erstellen, fuer ihre Kollegin die ebenfalls taucht, auch.
Und um gegen ein Therapiekonzept verstossen zu koennen, muesste man vielleicht erst einmal davon etwas erfahren, bin ich der Meinung.
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Diese Seiten sind unter folgenden Adressen zu finden:
http://tweety.helmaonline.com/
Diese Seite wurde erneuert am: 8-09-2000 und 06-02-2001 von Helma Jung
Der Autor eines Teils der Graphik ist
Anna-S-Thesia.
Mein Dank gilt allen, die solche Sachen
kostenlos zur Verfuegung stellen. |
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Die Namen der genannten Personen
wurden durch fiktive Namen ersetzt |