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H. Jung
P.O. Box 667, Cebu Central Postoffice
6000 Cebu, Philippines
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Tweety 8
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Die Anhoerung am 5.7.2000 bei Gericht war ein trauriger Witz.
Wieder keine Entscheidung - im Gegenteil ...
Die Verschleppungstaktik wird fortgefuehrt. Und alles unter dem Deckmantel
- Nur zum Wohle des Kindes -
Wenn man seit Ende Mai so dringend auf die Genehmigung zur Untersuchung wartet, haette man
dann nicht von der Klinik aus, sich dort mal selbst um eine Genehmigung per Fax bemuehen koennen?
Diese Genehmigung war natuerlich angeblich nicht in der Klinik aufzufinden. Also habe ich nochmals das Jugendamt
darum gebeten, dieses per Fax zu schicken.Zwar war nun der Vormund in Urlaub, aber Dank Frau Rube vom Jugendamt,
war es dann doch moeglich, diese Genehmigung zu faxen.
Nun warten wir darauf, das wir endlich einen Untersuchungstermin bekommen. Und unter Garantie ist man in der
Klinik nicht darum bemueht, dies zu beschleunigen. So hat man doch wenigstens noch einen Grund, warum man Sandra noch dort behalten muss.

Auch der Reisepass klappte nicht. Auf dem Passamt in Eschwege war man der Meinung, das man nur einen Lichtbildausweis ausstellen kann.
Fuer ein 8 jaehriges Kind braeuchte man keinen Reisepass. Der Lichtbildausweis wuerde fuer die Philippinen auch ausreichen.
Nur leider stimmt das nicht. Also das ganze nochmals von vorn, mit erneuter Unterschrift des Vormundes. Der ist aber leider bis Ende Juli in Urlaub
und eine Vertretung gibt es nicht. Also auch hier abermals warten.

Fuer was ich eigendlich bei dieser Anhoerung dabei war, frage ich mich heute noch. Immerhin weiss ich jetzt, das der Arzt von Sandra von mir keinerlei
offene und ehrliche Zusammenarbeit mehr erfaehrt. Wenn ein Arzt mir bei einem Gespraech etwas anderes sagt, als was er vor Gericht vortraegt, dann finde ich,
das ich ihm nicht trauen kann. Zu mir hat er gesagt, das er damit einverstanden ist, das Sandra wieder mit auf die Philippinen gehen kann, denn ein Heimaufenthalt kaeme
fuer Sandra auf keinen Fall in Frage.
Bei Gericht erklaert er dann, das Sandra in einer Sozialpaedagogischen Einrichtung weiter betreut werden muesse. Seine gesamte Stellungnahme beruhte fast ausschliesslich
auf das alte Gutachten vom letzten Jahr, wo der Abschlussbericht in vielen Faellen nicht der Wahrheit entspricht.
Der Arzt ist der Meinung, wenn es im Abschlussbericht stehe, dann waere es die Warheit. Nur gut, das Papier recht geduldig ist.

Der Arzt kennt Sandra nicht vom letzten Jahr und muss sich in vielem auf sein Betreuungs Personal verlassen in der Beurteilung.
Immerhin hat er zugegeben, das Sandra sich in dem einen Jahr bei mir auf den Philippinen in ihrem Verhalten sehr zum
Vorteil veraendert hat. Aber nach wie vor haette sie ein falsches Sexualverhalten, wobei man davon ausgehen koennte, das sie auf den Philippinen evtl. mal spaeter
zur Prostituierten werden koenne.
Kann man das in Deutschland bei Heim- oder Pflegestellenaufenthalt nicht auch? Auch hier kann niemand die Garantie dafuer uebernehmen, das dies nicht passieren kann.
Ausserdem kennt der Arzt unseren Strand nicht, an dem wir wohnen. Bei uns gibt es nicht eine einzige Sex oder Tanzbar. Die oertliche Regierung ist selbst bemueht, jegliche
Geschaefte dieser Art gar nicht erst zuzulassen, damit Beschaffungskriminalitaet und Rauschgift keinen Einzug halten koennen.
Weiterhin fuehrte der Arzt aus, das Sandra in eine Sonderschule fuer Lernbehinderte gehen muss, auch weiterhin Ergotherapie, Logopaedie und
Psychatrische Betreuung haben muss, immer noch keinen oder nur sehr schlecht Kontakt zu anderen Kindern habe und am unteren Rand der Intelligenz stehe.
Immerhin gab er aber zu, das Sandra jetzt nur noch 3 Jahre in ihrer altersgemaessen Entwicklung hintenan stehe.
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Der Autor eines Teils der Graphik ist
Anna-S-Thesia.
Mein Dank gilt allen, die solche Sachen
kostenlos zur Verfuegung stellen. |
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