
 |
H. Jung
P.O. Box 667, Cebu Central Postoffice
6000 Cebu, Philippines
Tel.: +63 (32) 272-3928
|
 |
Tweety 6
Tagebuch |
Index |
Tweety |
Sandra Bilder |
Gaestebuch |
Wir sind in Deutschland und warten..warten..warten....
Hoffnung ist etwas schoenes, aber die Ohnmacht, zur Tatenlosigkeit verurteilt zu sein,
macht mich langsam boese.
In der Klinik hat man erkannt, das sich Sandra im Gegensatz zum letzten Jahr als sie
dort zur Untersuchung war, doch sehr in ihrem Verhalten gebessert hat. Natuerlich ist noch laengst nicht alles zum besten,
aber das kann man in 9 Monaten auch nicht erwarten.
Die Erfolge die wir auf den Philippinen gemeinsam mit der Lehrerin erreicht haben, haben sich also bestaetigt
und werden allgemein anerkannt.Man kann also auch auf den Philippinen ein Kind kindgerecht erziehen, auch dann, wenn es auf zusaetzliche
Lernhilfen, Sprachunterricht und Verhaltenstherapie angewiesen ist.

Arzt und Jugendamt sind ebenfalls der Meinung, das Sandra wieder mit mir auf die Philippinen
zurueckkehren kann obwohl trotz Vermittlungsversuch des Arztes und des Jugendamtes der Vater immer noch nicht damit einverstanden ist.
Der Vater will immer noch das Sorgerecht haben, gibt aber im selben Atemzug zu, das er nicht allein fuer das Kind sorgen kann.
Obwohl die Auffassung bei allen besteht, das Sandra auf keinen Fall in ein Heim in Deutschland soll sondern wieder mit mir auf
die Philippinen zurueckkehren darf, fuehrt das leider noch nicht dazu, das sie aus der Phsychiatrischen Klinik auch bald
wieder entlassen werden soll.Man koenne sie doch ruhig noch eine Weile behandeln und man findet es fuer erforderlich, das sie noch eine Weile dort bleibt
um ihre restlichen Stoerungen auch noch aufzuarbeiten.

WIE WENIG KENNT MAN DOCH SANDRA DORT. Es ist anscheinend noch niemandem dort aufgefallen, das Sandra sich wieder veraendert hat, aber leider nicht zum guten.
Natuerlich hat sie sich in der Klinik gut eingelebt. Sie kannte den Ablauf dort ja noch vom letzten Jahr. Sie weiss, das, wenn man sich gut anpasst, wenn man
am besten nichts selbst regelt sondern lieber laut nach einem Pfleger ruft, man dann ohne groesseren Aerger gut durchkommt und nur so die kleinen Vorteile die
in Aussicht gestellt werden, erreicht.

Und hier beginnt eigendlich meine Wut und meine Ohnmacht in dem ganzen. Ich kann dem Kind hierbei nicht helfen.
Dazu kommt, das Behoerdenwege meist langsam sind. Man wartet auf die Genehmigung fuer eine Untersuchung vom Jugendamt.Die zustaendigen
Damen und Herren sind aber in Urlaub oder nicht zu erreichen, wenn man deshalb nachfragen will.Ohne diese letzte zur Vorsorge noch durchzufuehrenden Untersuchung
aber, bekomme ich Sandra nicht aus der Klinik.Zuzueglich muss vor der Entlassung dann noch ein gemeinsames Gespraech mit dem Arzt, dem alten Jugendamt und dem durch
erneutem Umzug jetzt zustaendigem neuen Jugendamt gefuehrt werden. Was aber kann man tun, wenn das neue Jugendamt anscheinend nicht an einer Zusammenarbeit interessiert ist?
Das Jugendamt im Werra-Meissner Kreis war schon nicht an einem Uebergabegespraech mit dem alten Jugendamt interessiert und ist fuer meine Tochter auch erst am 20. Juni zu sprechen.

Der einzige Lichtblick ist jetzt ein Gespraech mit der eingesetzten Rechtspflegerin, das noch diese Woche stattfinden soll.
Tagebuch |
Index |
Tweety |
Sandra Bilder |
Gaestebuch |
Zurueck zum :
Index
Diese Seiten sind unter folgenden Adressen zu finden:
http://tweety.helmaonline.com/
Diese Seite wurde erneuert am: 07-06-2000 und 09-02-2001 von Helma Jung
Der Autor eines Teils der Graphik ist
Anna-S-Thesia.
Mein Dank gilt allen, die solche Sachen
kostenlos zur Verfuegung stellen. |
 |
 |
Die Namen der genannten Personen
wurden durch fiktive Namen ersetzt |