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H. Jung
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6000 Cebu, Philippines
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Aus zweiter Hand:
Therapiekonzept? Hier darf man nicht krank werden.
2.November 2000: Beim Anruf weint Sandra bitterlich am Telefon. Sie hat so fuerchterliche Ohrenschmerzen und bekommt keine Medizin. Sandra bricht den Anruf mit mir ab, sie kann vor Schmerzen nicht mehr sprechen.

3.November 2000: Die Mutter muss erst anrufen und den Arzt fragen, ob es nun bei dem Besuchswochenende bleibt wie versprochen, als Ersatz fuer das in der letzten Woche ausgefallenem.
2 Anrufe schlagen fehl. Dr. Pigins nicht zu sprechen. Normal faehrt sie mit den beiden kleinen Kindern um 14.00 Uhr nach Steinperf (Fahrzeit 2 1/2 - 3 Stunden), damit der Weg am naechsten Morgen nicht so weit ist.
Um 17.00 bekommt sie dann endlich von einer Pflegerin die Auskunft, das man auf einen Arzt wartet der sich Sandra's Ohren ansehen will. (Dr. Pigins nicht mehr im Haus). Das Kind habe auch Fieber. Sie koenne am Abend nochmals anrufen und fragen, wie es Sandra gehe. Abends abermaliger Anruf in der Klinik. Besuchswochenende falle aus.
Uebrigens hat Sandra auch wieder Allergieausschlag am Handgelenk - genau wie im letzten Jahr.

Bemerkungen:
Warum hat man den Ohrenarzt nicht schon am Donnerstag Abend geholt oder zumindest am Freitag im Laufe des Tages? Warum erst am Freitag Abend? Warum haelt man die Mutter damit hin, das sie laufend anrufen muss und dann der Arzt doch nicht zu sprechen ist? Es gibt keinen Zuschuss zum Telefon bei Sozialhilfe und telefonieren kostet auch Geld. Es sind jedes mal Ferngespraeche. Ist es ein Wunder, wenn die Mutter langsam aber sicher etwas ungeduldig wird und auch boese am Telefon und dann das Personal anfaehrt? Hier muss abermals das teilweise gute Personal der Klinik die Vorgehensweise von Dr. Pigins ausgleichen und ein Kind muss Schmerzen ertragen, weil ein Phsychologe anscheinend unfaehig ist.

Die folgende Woche: Meine Tochter entschuldigt sich bei einer Pflegerin am Telefon fuer ihr evtl. etwas agressives Verhalten bei ihren Anrufen, auf Grund der laufenden Missverstaendnisse. Die Pflegerin hat Verstaendnis dafuer und will auf ihre Art versuchen, diese angeblichen Missverstaendnisse wie Dr. Pigins sich ausdrueckt, aus der Welt zu schaffen.
Beim Abschlussgespraech im Beisein eines Pflegers, hat auch dieser von den angeblichen Missverstaendnissen die Nase voll und verlaesst lieber den Raum bevor er noch etwas dazu sagt - wie er sich ausdrueckt.
Das einzigste was hier beim Abschlussgespraech immer wieder betont wird, ist Sandras neue Agressivitaet gegen den Arzt und die Angst davor, das neues auf der Webseite erscheint. Denn es koennte sein, das dann die Pflegeeltern das Kind nicht haben wollen oder es deshalb wieder abgeben und man weiss doch nicht wohin mit ihr.

Bemerkung:
Ich kenne Sandra nicht als agressiev. Warum ist sie es nur dem Arzt gegenueber und nicht auch zu anderen? Hier wehrt sich ein Kind auf ihre eigene einfache Art. Musste es erst dazu kommen? Muss man erst alles kaputt machen, damit die Pflegeeltern dann auch etwas haben, was sie wieder aufbauen koennen? Sollte Dr. Pigins als Kinderphsychologe sich nicht mal selbst fragen, warum das so ist, anstatt sich bei der Mutter darueber zu beschweren? Jeder mit normalem Menschenverstand kann dieses Verhalten des Kindes verstehen, nur Dr. Pigins nicht. Ich heisse das Verhalten des Kindes nicht fuer gut, kann es aber absolut verstehen.
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Diese Seite wurde erneuert am: 01-12-2000 und 08-02-2001 von Helma Jung
Der Autor eines Teils der Graphik ist
Anna-S-Thesia.
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Die Namen der genannten Personen
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