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H. Jung
P.O. Box 667, Cebu Central Postoffice
6000 Cebu, Philippines
Tel.: +63 (32) 272-3928
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Aus zweiter Hand:
Auflistung einzelner Vorkommnisse oder Beobachtungen.
Zeitraum 4.9. - 5.9.2000
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Gehoert dies auch zur Therapie?
Muessen Kinder zerrissen werden?
Leiden sie nicht so schon genug unter der Scheidung der Eltern? |
4.September 2000: Noch am selben Nachmittag wird Sandra bei der Therapie die Mitteilung gemacht,
Das sie nicht mit der Oma auf die Philippinen zurueckkann, mit der Begruendung, 'auf den Philippinen lernst du nichts'.
Sandra am naechsten Tag zu mir: 'Oma, das stimmt doch nicht, ich habe doch gelernt'.

5.September 2000: Morgens um 10.00 Uhr ist man noch damit einverstanden das nun die Mutter Sandra ueber das Wochenende
abholen kann. Fuenf Stunden spaeter heisst es ploetzlich, das dies nicht ginge. Nach Ruecksprache mit der Oberaerztin sei
man uebereingekommen, das man erst sehen muesse, ob Sandra einen Bezug zur Mutter habe und ob die Mutter ueberhaupt mit Sandra fertig werde.
Aus diesem Grunde koenne sie das Kind nur am Samstag von 8.30 bis 17.30 Uhr zu sich nach Hause holen.
Ausserdem wurde meine Tochter auf meine Rueckreise auf die Philippinen angesprochen. Ihre Gegenfrage war, ob er immer noch Angst habe, das ich Sandra
entfuehren koenne. Wenn ich dies gewollt haette, dann haette ich sie schliesslich gar nicht erst nach Deutschland gebracht.
Seine Antwort: Davor habe ich keine Angst, aber Sie koennten ja auch noch ganz anders wenn sie wollten.

Bemerkungen:
Was meinte Dr. Pigins damit? Das ist fuer uns ein Raetsel.
Herrlich, wenn man nach mehr als 4 Monaten Klinkaufenthalt erfaehrt, das es dort auch eine Oberaerztin gibt.
Nur schade, das ich diese Aerztin nie kennenlernen durfte. War sicher nach Ansicht des Arztes nicht so wichtig.
Was ich dabei nur sehr komisch finde, ist folgendes: Warum sagt der Arzt im Gericht, das nach dem neuen Test
Sandra nur noch einen Bezug zur Mutter hat und keinen zu mir, wenn man jetzt erst pruefen muss, ob sie einen Bezug zur Mutter hat?
Hat er mein Gespraech noch in Erinnerung, wo ich ihm erklaert habe, das es der Mutter durch den weiten Weg fast unmoeglich ist, regelmaessig das Kind abzuholen?
Diese Regelung bedeutet naehmlich, das die Mutter morgens um 5.00 Uhr ihre beiden kleinen Kinder (5 Monate und 5 Jahre alt)
aus dem Bett reissen muss, 2 1/2 - 3 Stunden zur Klinik faehrt um Sandra einzusammeln, dann die selbe Strecke wieder zurueck, ca. 3 Stunden Aufenthalt zu Hause, dann
wieder 2 1/2 - 3 Stunden zurueck zur Klinik um Sandra abzuliefern und die selbe Strecke dann wieder nach Hause.
Das sind fuer die Mutter 10-12 Stunden Autofahrt, fuer Sandra selbst 5-6 Stunden bei 3 Stunden Aufenthalt zu Hause, und das alles mit einem Saeugling und dem kleinen Bruder
und dann bei Sozialhilfe. Nur gut, das es noch Familie gibt, die hilft.
Denn was man hier einer Mutter und den kleinen Kindern zumutet, finde ich unmoeglich.
Durch die Hilfe der Familie beschraenkt sich das ganze nun fuer die Kleinen auf zwei lange Fahrten, plus jeweils 40 km nach Marburg.
Von den zusaetzlichen Kosten bei Sozialhilfe fuer diese langen Fahrten wollen wir nicht einmal sprechen.
Da der Arzt von mir wusste das dies so ist, stellt sich fuer mich die Frage, ob er gehofft hat, das die Mutter
das Kind nicht besucht und er nun freie Hand hat.

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Der Autor eines Teils der Graphik ist
Anna-S-Thesia.
Mein Dank gilt allen, die solche Sachen
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wurden durch fiktive Namen ersetzt |