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Es hatte einmal alles so einfach angefangen. Auf den Philippinen wollte ich doch nichts anderes als mein Leben geniessen und ab und an mal Tauchen gehen. Doch dann kam meine Enkeltochter hinzu. Hier wollte ich als Grossmutter auch nichts weiter, als meiner Enkeltochter helfen. Und um Hilfe ging es da fuer das Kind, nicht um meine Wuensche. Aber was nicht sein soll, das kann nicht sein.
Im laufe dieser Zeit habe ich es kennengelernt das es ohne Hilfe von aussen, von betroffenen Eltern oder Familien die aus ihrer Erfahrung sprechen, einfach nicht geht. Das Internet war mir eine grosse Hilfe dabei. Wohl habe ich dabei auch meine Fehler gemacht, aber es hat mir auch gezeigt, wie dringend Notwendig es ist, das man Erfahrungen miteinander austauschen kann.
Nur, wirkliche Hilfe zu finden ist bei der Fuelle des Angebotes auf dem Web etwas schwierig. Es gibt reichlich Seiten wo nur gemeckert wird. Aber wo findet man Hilfe? Wo findet man jemanden, der schon einmal in der gleichen Situation war und aus Erfahrung sprechen kann?
Wie kann man Behoerden, Aemter, Familiengerichte, Gutachter und nicht zu vergessen den Vater und die Mutter sowie die gesamte Familie, aufruetteln um an die Kinder zu denken bei einer Scheidung und nicht an sich selbst?
Denn allein um unsere Kinder geht es hier und nicht um das was wir wollen.
Wie gross die Angst vor dieser angekuendigten Seite bei dem betroffenen Gericht, Jugendamt, Gutachter und allen Aemtern und Behoerden ist, kann man auf der Tweety Seite nachlesen.
Der Begriff 'Kindeswohl' ist zu einem Gummiparagraphen geworden, der fuer alles und jedes herangezogen wird. Nur leider ist es noch niemandem gelungen, das 'Wohl des Kindes' ausreichend zu definieren. Bisher weiss man wohl nur, was nicht zum 'Wohl des Kindes' ist.
Wir koennen fuer unsere Kinder und den Familien nur etwas verbessern, wenn wir uns gemeinsam helfen, wenn wir Erfahrungen austauschen und offen und oeffentlich darueber sprechen.
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